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Lockgänse kaufen – Beflockt, Halbschalen, für die Gänsejagd

Lockgänse - Kaufberatung und das perfekte Lockbild

 

Die Lockjagd gehört zu den spannendsten Jagden überhaupt und erfordert viel Geschick und Vorbereitung. Auf der Gänsejagd werden Lockgänse regelmäßig und mit großem Erfolg eingesetzt. Hier erfahren Sie, wie Sie einen geeigneten Lockplatz finden, die Lockgänse aufbauen und worauf Sie beim Kauf achten sollten. Auch eine konkrete Mindestmenge können wir Ihnen empfehlen.

Was sind Lockgänse und wofür verwendet man sie?

Gänse sind intelligente Wildtiere und oft nur schwer zu überlisten. Sich ihnen zu nähern fällt oft schwer, denn das gesellige Federwild hat stets ein wachsames Auge auf der Umgebung.
Mithilfe von Lockgänsen kann man es allerdings schaffen, dass sie in der Nähe des Schießstandes einfallen und somit effektiv bejagt werden können.

Eine Lockgans gaukelt dem übrigen Federwild vor, dass es vor Ort sicher sei und Fraß auf die Vögel wartet. Ist das Lockbild vernünftig präpariert und der Lockplatz gut gewählt, ist die Versuchung unwiderstehlich und die Wildgänse können unter Beschuss genommen werden.

Worauf man beim Kauf von Lockgänsen achten muss

Es gibt viele Hersteller die Lockgänse im Angebot haben, doch sie sind nicht alle gleich. Aus diesem Grund sollte man sie stets miteinander vergleichen und eine kluge Wahl treffen.

Das wichtigste Kaufkriterium ist die Lockwirkung. Wie hoch sie ist hängt davon ab, wie täuschend echt die Lockgänse auf ihre vermeidlichen Artgenossen wirken. Das wird vor allem dadurch beeinflusst, ob sie die richtige Größe haben, beflockt sind und somit kein Sonnenlicht reflektieren, die Position des Hauptes authentisch wirkt (dazu später mehr), wie und wo sie angeordnet sind.

Gute Lockgänse sollten unterschiedliche Halsformen haben, beflockt sein und in Originalgröße geliefert werden.

Man sollte sich zudem damit anfreunden, dass Lockgänse eine gewisse Größe haben müssen und unbequem zu transportieren sind. Sie passen nicht in einen Jagdrucksack und müssen separat transportiert werden. Halbschalen Lockgänse sind nicht sonderlich authentisch und von ihnen ist abzuraten.

Den richtigen Lockplatz auswählen

Um auszukundschaften wo ein idealer Lockplatz ist, sollte man sich die Flugrouten der Gänse anschauen und diese analysieren. Es ist von großem Vorteil ihre Schlafplätze und Fraßplätze genau zu kennen.

Auf gut Glück einen Lockplatz auszuwählen, ist Zeitverschwendung. Vor der Lockjagd auf Gänse sollte festgestellt werden, wo sie an den Tagen zuvor Fraß aufgenommen haben. Genau hier sollte daraufhin das Lockbild aufgebaut werden.

Gänse haben ein groß0es Bedürfnis an Sicherheit. Sie verzichten im Zweifel auf Fraß, anstatt sich einer Gefahr auszusetzen. Das bedeutet, dass das Lockbild nicht in der Nähe von Hecken oder Bäumen aufgebaut werden sollte. Sie fühlen sich mitten auf dem Feld am wohlsten. Hier haben sie eine gute Übersicht und können Feinde auf große Distanz eräugen.

Das perfekte Lockbild aufbauen

Ist ein passender Lockplatz gefunden, so geht es daran die Lockgänse aufzubauen. Hier können viele Fehler gemacht werden.

Zunächst ist darauf zu achten, dass man eine ausreichende Menge Lockgänse aufstellt. Je mehr man zur Verfügung hat, desto besser. Je kälter die Jahreszeit, desto größer werden die Flüge und umso mehr Lockgänse werden benötigt.

Mindestens sollte das Lockbild aus 10 beflockten Lockgänsen bestehen.

 

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Im Anschluss geht es darum sie richtig anzuordnen. Gängige Praxis ist es, sie in U-Form anzuordnen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sie nicht zu nah beieinanderstehen. Einige der Lockgänse sollten das Haupt erhoben haben und somit den Anschein erwecken, als würden sie die Umgebung absichern. Andere wiederum sollten das Haupt am Boden haben und so simulieren, dass sie Fraß aufnehmen. In dem Lockbild sollte ausreichend Platz für weitere Gänse sein.

Besonders wichtig ist die Beachtung des Windes. Gänse fallen stets gegen den Wind ein und sollten stets frontal beschossen werden. Der Jäger muss also stets Nackenwild haben und in das aufgebaute U blicken.

Dreht der Wind, muss man in den sauren Apfel beißen und sowohl das Lockbild, als auch den Schießstand neu positionieren.

Auf welche Distanz kann geschossen werden?

Gänse sind das größte Federwild in deutschen Revieren. Sie sind allerdings auch schusshart und in der Jagdpraxis kommt es regelmäßig vor, dass sie nicht waidgerecht bejagt werden.

Wer einen Schrotschuss auf eine Gans abgibt, sollte niemals eine Schussdistanz von 30 Metern überschreiten.

Das gilt es auch beim Aufbau des Lockbildes dringend zu beachten. Der geplante Einfallort der Gänse sollte eine Distanz von etwa 20 Metern zum Schützen haben.

Bei der Gänsejagd wird häufig zu groben Schrotkalibern gegriffen. Das ist allerdings ein Fehler. 3mm bis 3,2mm sind ideal geeignet, da hier eine vernünftige Deckung erreicht wird.

Die richtige Tarnung für den Jäger

Die besten Lockgänse nützen nichts, wenn der Jäger die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Aus diesem Grund muss dafür gesorgt werden, dass er mit seiner Umgebung verschmilzt. Dringend dazu notwendig ist eine vernünftige Tarnkleidung. Vor allem der Kopf und die Hände müssen bedeckt werden.

 

 

Idealerweise wird die Tarnkleidung durch umliegendes Material ergänzt.

Wichtig ist zudem der Einsatz einer Gänseliege. Mit ihr hat man eine gute Grundlage um nicht von den intelligenten Vögeln erkannt zu werden und die Aufbauarbeiten werden in einem vernünftigen Rahmen gehalten.

 

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Reibt man die Gänseliege mit einem Gemisch aus Wasser und Erde des Ackers ein, haftet Verblendmaterial ausgezeichnet an ihr. Im Idealfall nimmt man diese Arbeit bereits am Vortag vor, sodass ausreichend Zeit für Nachbesserungen bleibt.

Lockgänse – abschließende Worte

Wer Gänse effektiv bejagen will, braucht eine umfangreiche Jagdausrüstung und muss viele Vorbereitungen treffen. Genau wie bei dem Aufbau von Lockkrähen muss darauf geachtet werden, dass die Vögel einen authentischen Eindruck machen. Aber auch die Tarnung des Jägers darf nicht vernachlässigt werden.

Ist ein guter Lockplatz gewählt, können auf diese Weise von einem erfahrenen Jäger zahlreiche Gänse an einem Tag erlegt werden. Geht man jedoch ohne die nötige Vorbereitung ins Revier, so wird am Ende des Jagdtages wohl kaum eine Kreatur auf der Strecke liegen.