Skip to main content

Wärmebildkamera Jagd – Das beste Modell für jeden Preis

Wärmebildkamera Jagd: Vereinfacht die Jagd bei Dunkelheit

Hier erfährst du, welche die beste Wärmebildkamera für die Jagd ist. Wir erklären dir, nach welchen Kriterien wir entschieden haben, wie die unterschiedlichen Modelle bewertet wurden und mit welchem Budget welches Produkt die beste Jagd Wärmebildkamera ist.

Unsere Testsieger sind die Keiler 35 Pro von Liemke, der LTO Tracker HD von Leupold und der Keiler 50 Pro, ebenfalls von Liemke. Alle drei Modelle und ihre Vor- und Nachteile stellen wir dir in diesem Artikel genauer vor.

Schon neugierig? Dann lass uns loslegen!

123
Liemke Wärmebildkamera Keiler 50 Pro Leupold LTO Tracker HD Wärmebildkamera Liemke Wärmebildkamera Keiler 35 Pro 2019
Modell Liemke Wärmebildkamera Keiler 50 ProLeupold LTO Tracker HD WärmebildkameraLiemke Wärmebildkamera Keiler 35 Pro 2019
Preis

3.998,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.349,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

2.590,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsKaufenDetailsKaufenDetailsKaufen

Der Testsieger der Wärmebildkameras für die Jagd

Zunächst möchten wir dir unseren Testsieger vorstellen. Dabei handelt es sich um die Jagd-Wärmebildkamera Keiler 35 Pro aus dem Hause Liemke. Vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis hat uns überzeugt.

Die Keiler 35 Pro ist eigens für die Jagd entwickelt und allen Herausforderungen gewachsen. Mit dem Modell greift man zu einer Wärmebildkamera, die sehr robust ist. Sie ist leicht, hat ein gutes Sichtfeld (11×8°) und eine ausgezeichnete Reichweite. Sauen können auf 500m und weiter mit der nötigen Übung angesprochen werden.

Die Liemke Keiler 35 Pro ist ideal für die nächtliche Pirsch auf Schwarzwild, für Nachtansitze und auch für das Ansprechen und Ausfindigmachen von Wild bei Tag geeignet.

Die Akkulaufzeit ist mit 4 Stunden Dauerbetrieb mehr als ausreichend. Vor allem die leichte Bedienung hat uns überzeugt. Auch in der Dunkelheit kann man sie mit etwas Übung sicher bedienen.

Wir empfehlen alle kalten Elemente dunkel und alle warmen Elemente hell anzeigen zu lassen. So erreicht man in der Nacht eine möglichst geringe Blendung.

Mit dem Modell kann man Bilder und Videos aufnehmen, sie per USB auf den Computer laden und das Gewicht beträgt lediglich 420g.

Diese Wärmebildkamera vereint eine simple Handhabung, ein ausgezeichnetes Bild, sowie ein robustes und praxisorientiertes Design und lässt somit keine Wünsche offen.

Der Preissieger der Jagd Wärmebildkameras

Wer ein kleines Budget hat, sollte zu der Leupold LTO Tracker HD-Wärmebildkamera greifen. Bei dieser Wärmebildkamera für die Jagd handelt es sich um das günstigste Gerät, welches sich in unserem Praxistest bewährt hat.

Das Modell bietet einen 6-fachen digitalen Zoom, ist leicht und hat eine sehr gute Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden.

Wild wie Rehwild, Schwarzwild und Rotwild kann auf Schussdistanz entdeckt und angesprochen werden.

Abzüge muss man bei Distanzen von über 150m machen. Auch die Handhabung ist schwieriger als im Vergleich zu der Keiler 35 Pro.

Die beste Wärmebildkamera für die Jagd

Liemke Wärmebildkamera Keiler 50 Pro

3.998,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsKaufen

Auf dem Markt gibt es Wärmebildkameras für bis zu 25.000€. Diese sind allerdings nicht sinnvoll für den jagdlichen Einsatz. Häufig sind sie empfindlich, groß, schwer und unhandlich. Unserer Meinung ist die beste Wärmebildkamera für die Jagd die Liemke Keiler 50 Pro.

Wer in der Nacht warm angezogen ist, die Waffe und den Pirschstock dabei hat, muss flexibel und schnell sein, um Beute zu machen. Genau das bietet die Liemke Keiler 50 Pro, gepaart mit einer ausgezeichneten Linse und einem fantastischen Sehfeld.

Neben den tollen Features der Keiler 35 Pro, kann man mit diesem Modell die Distanz zu einem anvisierten Objekt messen, was enorm beim sicheren Ansprechen und Anpirschen hilft. Ich habe mit ihr schon Schwarzwild auf 750m eindeutig ansprechen können, das erfordert jedoch Übung.

Das Gehäuse ist sehr robust, stoßfest, vor Staub und Regen geschützt. Aufgenommene Bilder können per WiFi auf Smartphones übertragen werden.

Wer sich die Liemke Keiler 50 Pro kauft, wird stets eine ausgezeichnete Wärmebildkamera haben, mit der die Aussicht auf Jagderfolg am höchsten ist.

Beste Wärmebildkamera für die Jagd – Unsere Kaufkriterien

Damit du nachvollziehen kannst, wie wir die Wärmebildkameras getestet haben, findest du nachfolgend alle Kriterien, die wir berücksichtigt haben. Insgesamt haben wir 48 Produkte nach diesen Kriterien getestet.

Das Ansprechen und Auffinden von Wild

Wer mit einer Wärmebildkamera auf die Jagd geht, möchte Wild erlegen. Aus diesem Grund war das wichtigste Kriterium für uns, wie gut man Wild aufspüren und Ansprechen kann. Hier kommt es vor allem auf die Linse, die Auflösung und das Display an.

Alle Jagd Wärmebildkameras, mit denen wir kein Wild auf Schussdistanz sicher ansprechen konnten, sind durchgefallen. Je höher die mögliche Distanz, desto mehr Punkte haben wir vergeben. Nicht jeder Jäger muss in der Praxis Wild auf 500m ansprechen, allerdings muss dennoch eine Mindestdistanz gewährleistet sein, um gute Chancen auf Jagderfolg zu haben.

Auch das Sichtfeld der Wärmebildkamera wurde im Zuge dessen ausgewertet. Je größer es ist, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Wild übersehen wird.

Die Handhabung der Wärmebildkamera auf der Jagd

Eine Wärmebildkamera für die Jagd kann man nicht zu Hause testen. Man muss ins Revier und sie unter realen Einsatzbedingungen auf Herz und Nieren prüfen. Dazu gehört nicht nur Dunkelheit, sondern auch die Pirsch bei Regen und Schnee. Hier ist die Handhabung besonders wichtig, wenn beim Angehen einer Rotte Sauen muss es schnell gehen. Neben dem Beachten der Windrichtung, dem Übersteigen von Stocken und dem Achten auf die Tarnung, muss der Pirschstock aufgebaut, die Waffe entsichert und die Sau ins Glas bekommen werden. Hier kann man sich keine Fehler leisten.

Eine gute Wärmebildkamera ist daher blind zu bedienen, bietet keine Fehlerquellen und ist schnell eingeschaltet und im Anschluss wieder verstaut. Eine Handschlaufe ist von Vorteil.

Die Tarnung der Wärmebildkamera

Man glaubt es kaum, doch manche Wärmebildkameras sind auf der Jagd gänzlich unbrauchbar. Das liegt vor allem daran, dass sie ungewollte Aufmerksamkeit auf den Jäger lenken. Sie haben blinkende Leuchten, geben Geräusche von sich, oder werfen Licht auf das Gesicht des Jägers.

Hier erkennt man schnell, dass der Hersteller das Produkt nie im Revier getestet hat. Diese Modelle sind bei unserem Test durchgefallen.

Die Robustheit

Wer sich als Jäger auf den Weg ins Revier macht, muss immer damit rechnen, dass die Ausrüstung in Mitleidenschaft gezogen wird. Wind und Wetter, Brombeerdickungen, tiefhängende Äste und rutschige Leitersprossen tragen dazu bei, dass das Material großen Belastungen ausgesetzt wird. Eine gute Wärmebildkamera für die Jagd sollte also widerstandsfähig und robust sein. Hier sind eine einfache Verarbeitung und das Abdichten gegen Wasser und Schmutz notwendig.

Obwohl einige getestete Modelle ein ausgezeichnetes Bild abgeliefert haben, haben sie es bei uns nicht auf die vorderen Ränge geschafft. Das liegt vor allem daran, dass sie instabil und anfällig konzipiert wurden.

Wärmebildkamera Jagd: Der Funktionsumfang

Während andere Ratgeber großen Wert auf die vielen verschiedenen Funktionen und Features legen, ist dieser Punkt nicht der Wichtigste für uns. Unserer Meinung nach muss man mit einer Wärmebildkamera für die Jagd die Chancen auf Beute erhöhen. Ob man Videos drehen kann ist dabei zweitrangig.

Wichtig war uns jedoch, dass die sich Wärmebildkamera so einstellen lässt, dass das Auge möglichst wenig geblendet wird und das Wild dennoch anzusprechen ist.

Die Größe, Form und das Gewicht

Für mich muss eine gute Wärmebildkamera auf der Jagd schnell griffbereit und auch schnell wieder verstaut sein. Dabei spielt die Form, die Größe und das Gewicht eine entscheidende Rolle. Sie sollte bequem in die Tasche einer Jagdjacke passen. Vor allem auf der Pirsch ist das Gewicht zu beachten. Ich würde kein Produkt kaufen, das schwerer als ein Kilogramm ist.

Der Preis

Jagdausrüstung ist kostspielig und das gilt leider auch für Wärmebildkameras. Da es jedoch eine enorme Preisspanne bei den Produkten gibt, haben wir natürlich auch darauf geachtet. Es gibt zahlreiche preiswerte Modelle, die jedoch nicht praxistauglich sind. Wir empfehlen dir in keinem Fall ein Produkt für unter 1.000€ zu erwerben. Die preiswerten Wärmebildkameras haben uns alle enttäuscht.

Sinnvoller ist es auf ein gutes Produkt zu sparen, oder es mit einem Jagdkameraden gemeinsam zu kaufen.

Wärmebildkamera Jagd – Abschließende Worte

Wärmebildkameras haben die Art und Weise wie wir jagen verändert. Vor allem bei der Schwarzwildbejagung kann mit etwas Übung und einem guten Produkt viel erreicht werden. Auf der Jagd eine Wärmebildkamera zu verwenden erhöht nicht nur die Chancen auf Beute, sondern spart extrem viel Zeit.

Unter Berücksichtigung der rasant steigenden Wildschäden durch Schwarzwild, der drohenden Afrikanischen Schweinepest und dem Zugewinn an Wildbret, handelt es sich um eine lohnende Investition für jeden passionierten Jäger. In der Regel haben sich die Kosten bereits nach einem Jagdjahr amortisiert.

In Bayern und Baden-Württemberg gibt es zudem die Möglichkeit sich ein Wärmebildvorsatzgerät bewilligen zu lassen. Dazu muss man eingetragener Pächter sein und Wildschaden nachweisen können.