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Pirschstock kaufen – Für die Jagd, aus Holz, als Dreibein, oder Vierbein

Auf der Jagd ist eine sichere Schussabgabe essentiell. Mit einem guten Pirschstock gelingt das auch vom Boden aus. Der Pirschstock wird auch Schießstock, oder Zielstock genannt und hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung erfahren.

Sie alle beschreiben dasselbe Produkt, welches der optimalen Auflage der Waffe dient.

Wofür man einen Pirschstock verwendet, welche unterschiedlichen Modelle es gibt und welche Faktoren entscheidend beim Kauf sind, klären wir hier.

Was genau ist ein Pirschstock?

Der Pirschstock, auch Zielstock, oder Schießstock genannt, war ursprünglich lediglich ein Ast, den der Jäger auf der Pirsch mitgeführt hat.

Wer einen Schuss auf größere Distanz abgeben möchte, wird freihändig schlecht treffen. Ein mitgeführter Stock wurde deshalb auf dem Boden aufgesetzt. Ihn konnte man zum Anstreichen, oder Auflegen verwenden. Das brachte mehr Ruhe in die Waffe und erhöhte die Präzision.

Heute sind Pirschstöcke ausgereifte Hilfsmittel, die dem Jäger das Leben enorm erleichtern.

Viele Modelle bieten mehr Sicherheit bei der Schussabgabe, als die Ablagen auf den meisten Hochsitzen.

Aus diesem Grund hat die Popularität in den letzten Jahren enorm zugenommen.

Zielstock Jagd – Wo wird er verwendet?

Der Zielstock, welcher auch Pirschstock genannt wird, wird vor allem aufgrund des Namens in erster Linie mit der Pirsch in Verbindung gebracht. Die meisten Jäger greifen zum Schießstock, wenn sie das Auto verlassen und sich auf den Weg zur Kanzel machen.

Auf diese Weise kann man Wild auch auf dem Weg zum und vom Hochsitz beschießen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man jederzeit abbaumen und Wild anpirschen kann. Das kommt vor allem dann vor, wenn die Kanzel einen Blick erlaubt, der weiter geht als die maximale Schussdistanz.

Doch nicht nur auf der Pirsch ist ein Zielstock von Vorteil. Immer häufiger wird er auch auf Drückjagden eingesetzt. Vor allem hochwertige Pirschstöcke sind hier gefragt, da sie dem Schützen viel Flexibilität bieten und mit ihnen auch ziehendes Wild beschossen werden kann.

Auch bei Erntejagden, beim Bodenansitz und der Blattjagd ist ein Pirschstock ein treuer Begleiter. Er trägt dazu bei, dass der Jäger mehr Beute macht, die Sicherheit erhöht und dem Wild weniger Leid zugefügt wird.

Pirschstock Test – Die unterschiedlichen Varianten

Pirschstöcke werden nach folgenden Kriterien unterschieden:

  • Der Anzahl ihrer Beine
  • Der Anzahl der Auflageflächen

Je mehr Kontaktpunkte zum Boden und zur Waffe ein Pirschstock hat, desto stabiler steht er und umso sicherer der Schuss. Allerdings kostet jeder dieser Kontaktpunkte Flexibilität.

Einbeinige Zielstöcke sind zügig zu bewegen, leicht und wendig. Allerdings kippen sie schnell ab und die Waffe liegt unsicher auf.

Bei einem Zweibein sind zwei Seiten gestützt und die anderen beiden wanken.

Bei einem Dreibein und Vierbein ist die maximale Bodenstabilität erreicht. Jedoch ist der Pirschstock nach dem Aufstellen relativ starr und unbeweglich.

Bei der Auflage der Waffe wird unterschieden, ob der Pirschstock einen, oder zwei Kontaktpunkte mit ihr hat.
Handelt es sich um ein Exemplar, welches eine Auflagefläche hat, so werden Bewegungen des Körpers und der Hände unmittelbar spürbar und verschieben die Trefferfläche.

Ist eine zweite Auflagefläche vorhanden, liegt die Waffe ruhig und ist in beiden Achsen stabil.

Einen Pirschstock kaufen – Worauf muss man achten?

Es steht außer Frage, dass jeder Jäger einen Pirschstock am Jagdrucksack haben sollte. Allerdings gibt es immer wieder Diskussionen darüber, welche Art von Zielstock am besten für die Jagd geeignet ist.
Das liegt vor allem daran, dass die Anwendungsgebiete sich unterscheiden.

In erster Linie sollte man für sich klären, in welchen Situationen man einen Schuss vom Schießstock abgeben möchte. Dabei spielen vor allem die Gegebenheiten des Reviers, aber auch die persönlichen Neigungen eine Rolle.

Ein Jäger, der sehr aktiv ist und bei Dunkelheit Schwarzwild anpirscht, hat andere Anforderungen an einen Pirschstock als ein Jäger, der bei Tageslicht ein Stück Rehwild im Jahr beim Angehen der Kanzel erlegen möchte.

Unerfahrene Jäger sollte vor allem darauf achten, dass der Pirschstock ein Höchstmaß an Sicherheit bietet. In der Praxis haben sich hier Modelle mit zwei Auflageflächen bewiesen.

Diese sind zwar meist etwas starrer, schwerer und unhandlicher, führen aber seltener zu gefährlichen Situationen, oder der Abgabe von ungenauen Schüssen.

Wer bereits zahlreiche Stücke freihändig erlegen konnte und schnelle Entscheidungen treffen kann, kann zu einem Pirschstock greifen, der maximale Flexibilität gewährt und dennoch ein Zugewinn für die Präzision des Schusses ist.

Die Handhabung will geübt sein

Alle Pirschstöcke haben gemein, dass man sich mit ihnen vertraut machen muss. Unwegsames Gelände, Zeitdruck, die Natur und Jagdfieber führen dazu, dass man seine Jagdausrüstung wie seine Westentasche kennen muss, um keine Fehler zu begehen.

Es sei also jedem geraten, den Pirschstock regelmäßig in die Hand zu nehmen, Trockenübungen durchzuführen und seien Eigenschaften kennen zu lernen.

Abschließende Worte zum Schießstock

Es handelt sich hierbei um ein sehr sinnvolles Ausrüstungsstück. Für vergleichsweise wenig Geld unterstützt es den Jäger in den wichtigen Bereichen Sicherheit, Jagderfolg und Reduzierung des Tierleids.

Eine ausgezeichnete Investition für jeden Waidmann.