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Jagd Taschenlampe – Kaufberatung, Grünlicht vs. Rotlicht vs. Infrarot

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Jagd Taschenlampe - Rotlicht, Grünlicht, Infrarot

 

Der Einsatz einer Jagd Taschenlampe ist weit verbreitet. Hier erfahren Sie, welche Vorteile sie mit sich bringt, welche verschiedenen Varianten es gibt, worauf beim Kauf zu achten ist und welche gesetzlichen Regularien beachtet werden müssen.

Nach dem Lesen werden Sie wissen, welche Taschenlampe für die Jagd in Ihrem speziellen Fall geeignet ist.

Wann benutzt man eine Jagd Taschenlampe?

Auf der Jagd ist eine künstliche Lichtquelle in vielen Situationen sinnvoll. Vor allem beim Auf- und Abbaumen verwenden viele Jäger eine Taschenlampe. Beim Morgenansitz bringt sie einen sicher bei Dunkelheit bis zum Pirschweg und beim Abendansitz geleitet sie einen ohne zu Stolpern zum Auto.

Doch auch nach dem Schuss ist sie von großem Vorteil. Beim Bergen ist es hilfreich Licht zu haben und auch beim Aufbrechen im Wald ist eine Jagd Taschenlampe wichtig. Idealerweise hat man allerdings für solche Fälle eine Stirnlampe griffbereit, sodass man beide Hände frei hat.

Mit einer Taschenlampe für die Jagd kann zudem Wild bei schlechten Lichtverhältnissen sicher angesprochen werden. Selbst bei der Schussabgabe ist der Einsatz, je nach bejagter Wildart und Bundesland, legal. Da hier regelmäßige Änderungen geschehen, empfehle ich Ihnen sich im Vorfeld über die für Sie zutreffenden Gesetze zu informieren.

Taschenlampe Jagd Test – Darauf muss man beim Kauf achten

 

 

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Wer eine Taschenlampe für die Jagd kaufen möchte, sollte im Vorfeld einiges beachten. Die folgenden Faktoren sind besonders wichtig:

  • Größe
  • Gewicht
  • Akkulaufzeit
  • Akkuqualität
  • Reichweite
  • Lichtarten
  • Halterung/Griffstück
  • Wasserdichte
  • Haltbarkeit
  • Stoßschutz
  • Dimmbarkeit

Bevor man die verschiedenen Faktoren beurteilt sollte man sich Gedanken darüber machen, für welche Einsatzbereiche die Jagd Taschenlampe geeignet sein soll. Jeder Jäger jagt anders und auch jedes Revier ist einzigartig.

Je kleiner eine Taschenlampe für die Jagd ist, desto handlicher ist sie und umso besser kann sie verstaut und transportiert werden. Kleine Exemplare passen gut in den Jagdrucksack.

Auch das Gewicht muss hier berücksichtigt werden. Vor allem wer weite Strecken vom Auto bis zur Ansitzmöglichkeit zurücklegt, sollte wenig Gewicht mit sich tragen. Das trifft vor allem auf bergige Reviere zu.

Die Akkulaufzeit sollte möglichst lang sein. Das bietet nicht nur die Möglichkeit länger zu leuchten, sondern reduziert auch die Ladeintervalle.

Hinzu kommt, dass ein Akku naturgemäß an Leistung verliert und somit die Akkulaufzeit reduziert wird. Je länger sie zu Beginn ist, desto länger bleibt sie ausreichend. Hier ist auch auf die Qualität und die Pflege der Akkus zu achten.

Wichtig ist zudem bei der Jagd Taschenlampe, dass sie eine hohe Reichweite hat. Als Mindestmaß sollte hier die maximale Schussdistanz definiert werden. Je weiter, desto besser kann Wild auf größere Distanz ausgemacht und angesprochen werden.

Auch die Art des Lichtes ist zu berücksichtigen. Je langwelliger, desto geringer ist die Gefahr, dass Wild vergrämt wird. Dazu folgen im kommenden Abschnitt weitere Informationen.

Eine Jagd Taschenlampe sollte gut in der Hand liegen und eventuell durch eine Schlaufe an dem Handgelenk befestigt werden können. So läuft man nicht Gefahr sie zu verlieren.

Wer auch bei Wind und Wetter im Revier ist, sollte darauf achten, dass die Taschenlampe diesen Anforderungen gewachsen ist. Sie sollte wasserdicht und robust sein. Hier ist auf eine gute Verarbeitung und solide Materialien zu achten.

Falls die Jagd Taschenlampe dazu genutzt werden soll Wild zu beleuchten, ist es gut, wenn sie dimmbar ist.

 

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Grünlicht Jagdlampe vs Rotlicht Jagdlampe

Eine Jagdlampe mit weißem Licht ist für die einige Einsatzbereiche ausreichend und am kostengünstigsten. Allerdings sei dazu gesagt, dass Wild sehr empfindlich darauf reagiert.

Die meisten Jäger setzen aus diesem Grund Grünlicht, oder Rotlicht ein.

Bei beiden Lichtarten muss darauf geachtet werden wie sie eingesetzt werden, wenn Wild beleuchtet werden soll. In der Praxis haben sich die folgenden Ratschläge als sinnvoll erwiesen:

  • Die Lampe auf eine niedrige Stufe dimmen
  • Zunächst über das Wild leuchten
  • Den Lichtkegel langsam von oben auf das Wild führen
  • Gegebenenfalls die Lichtstärke schrittweise erhöhen
  • Je langwelliger das Licht, desto geringer die Wahrscheinlichkeit das Wild zu vergrämen

Wer mit einer hellen Lampe bei finsterer Nacht Wild anleuchtet, muss damit rechnen, dass es sofort abspringt. Werden die oben genannten Tipps jedoch beherzigt, ist die Wahrscheinlichkeit dazu sehr gering.

Grünlicht ist gut geeignet, Rotlicht ist allerdings besser. Je langwelliger das Licht, desto schwerer ist es für Wild wahrzunehmen.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen

Viele Jahre waren künstliche Lichtquellen zum Anleuchten von Wild verboten. Im Zuge der Angst vor der afrikanischen Schweinepest hat das in vielen Bundesländern gelockert.

Nach aktuellem Stand dürfen sie in folgenden Bundesländern eingesetzt werden:

  • Brandenburg
  • Baden-Württemberg
  • Saarland
  • Rheinland-Pfalz
  • Hamburg

 

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Um welche Art des Lichtes es sich handelt, spielt hier keine Rolle.

Es sei allerdings gesagt, dass die künstliche Lichtquelle nicht an der Waffe montiert sein darf. Für eine Zuwiderhandlung sind empfindliche Strafe vorgesehen. Dennoch liefern einige Hersteller für Jagd Taschenlampen diese inklusive einer Montage.

Taschenlampe für die Jagd – abschließende Worte

Der Einsatz einer künstlichen Lichtquelle ist nicht von allen Jägern akzeptiert. Es wird darüber diskutiert, ob auf diese Weise dem Wild die letzte Jagdpause genommen wird. Da allerdings viele Bundesländer ein massives Problem mit stark wachsenden Schwarzwildbeständen haben, die Angst vor der afrikanischen Schweinepest grassiert und die Wildschäden in die Höhe schießen, greifen einige Jäger nach jedem Hilfsmittel das erlaubt ist.

Aus der Praxis kann berichtet werden, dass der durchdachte Einsatz einer Jagd Taschenlampe nicht nur zu einer ansehnlichen Schwarzwildstrecke beiträgt, sondern auch die Qualität der Schüsse verbessert. Je besser die Lichtverhältnisse bei der Schussabgabe, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einen falschen Abschuss zu tätigen, oder einen schlechten Schuss anzutragen.