Skip to main content

Jagdhaftpflichtversicherung Vergleich 2019 – Die beste Jagdhaftpflichtversicherung

Wer auf die Jagd geht, braucht immer eine gute Jagdhaftpflichtversicherung.

Hier erfahren Sie, welche im Vergleich am besten abschneidet, welche Unterschiede es zwischen den Tarifen und Anbietern gibt und welche Kosten auf Sie zukommen.

Jagdhaftpflichtversicherung Vergleich – Die wichtigsten Faktoren

Um verschiedene Tarife miteinander vergleichen zu können, muss man zunächst definieren, welche Faktoren wichtig sind. Einige von ihnen sind offensichtlich, andere nur für fachkundige Versicherungsexperten zu erkennen. Werfen wir also einen detaillierten Blick auf sie.

Das versicherte Risiko der Jagdhaftpflichtversicherung

Das offensichtlichste Kriterium ist, was überhaupt durch versichert wird. Im Vergleich der Jagdhaftpflichtversicherungen wurde schnell deutlich, dass es große Unterschiede gibt.

Vor allem auf die folgenden Punkte muss geachtet werden:

  • Deckungssumme Sachschäden
  • Deckungssumme Personenschäden
  • Tätigkeiten und Unterlassungen außerhalb der Jagdausübung (Wildbretverkauf, Verarbeitung des Wildbrets, Schüsseltreiben,…)

Um zu erfahren, was tatsächlich versichert ist, muss man genau lesen. Einige Versicherungen decken lediglich die Jagdausübung an sich ab. Viele Unfälle passieren jedoch in einem anderen Kontext.

Haftpflichtversicherung für Jagdhunde

Die meisten Schadenfälle werden nicht durch den Jäger, sondern seinen Jagdhund verursacht. Hier gibt es viele unterschiedliche Formulierungen, die Probleme bewirken können.

Ob der Jagdhund mitversichert ist, welche Prüfungen er abgelegt haben muss und bis zu welchem Alter er auch ohne Gebrauchsprüfung versichert ist, ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich geregelt.

Ebenfalls unterscheiden sich die meisten Anbieter und Tarife darin, welche Rassen versichert sind, oder gegen Aufpreis versichert werden können.

Jagdhaftpflichtversicherung Vergleich – Die Waffenklausel

Auf den ersten Blick klingt es logisch, dass lediglich Jäger versichert sind, die legal Schusswaffen gebrauchen. Doch auf den zweiten Blick zeigt sich, dass dies der Versicherung ein großes Schlupfloch bietet.

Falls ein unachtsamer Jagdgast beispielsweise auf einer Kanzel des Nachbarpächters sitzt, ist er bei ihnen nicht versichert. Kommt es zu einem Schaden, kann das schnell die Existenz bedrohen.

Die Angehörigenklausel in der Jagdhaftpflichtversicherung

Angehörige von Jägern kommen auch hin und wieder in Kontakt mit Waffen. Darunter fallen beispielsweise Ehepartner und Kinder von Jägern.

Wenn der Jäger mit der Waffe das Haus betritt, ist das eine potentielle Gefahrenquelle für alle in seinem Umfeld.

In einer guten Jagdhaftpflichtversicherung sollten deshalb auch die Angehörigen mitversichert sein.

Der Forderungsausfall

Der Forderungsausfall tritt immer dann ein, wenn der Unfallverursacher im jagdlichen Kontext nicht versichert ist und auch den verursachten Schaden aus dem Privatvermögen nicht begleichen kann.

Ist der Forderungsausfall mitversichert, so springt die eigene Jagdhaftpflichtversicherung für den Schaden ein.

Geliehene Jagdausrüstung

Einige Versicherungen versichern zudem geliehene Jagdausrüstung mit. Falls beispielsweise der Sohn, oder die Tochter der Familie gerade den Jagdschein erworben hat und die Waffen des Vaters verwendet, sind diese gegebenenfalls versichert.

Auslandsjagdhaftpflichtversicherung

Viele deutsche Jäger zieht es regelmäßig in das Ausland. Sie wollen neue Erfahrungen sammeln, fremde Reviere kennen lernen und auf Wild waidwerken, welches in Deutschland nicht vorkommt, oder rar ist.

Gerade unter unbekannten Jägern geschehen die meisten Unfälle, sodass hier ein guter Versicherungsschutz essentiell ist. Im Ausland unterscheiden sich die versicherten Risiken jedoch häufig erheblich von denen in Deutschland. Im Jagdhaftpflichtversicherungsvergleich muss darauf besonders geachtet werden, wenn man vor hat im Ausland zu jagen.

Jagdhaftpflichtversicherung Vergleich

LVM Gothaer Inter
Versichertes Risiko Sehr gut Sehr gut Sehr gut
Jagdhunde versichert Sehr gut Sehr gut Mittel
Angehörige versichert Ja Ja Ja
Forderungsausfall Ja Ja Ja
Geliehene Ausrüstung Ja Ja Nein
Deckungssumme 10 Mio 15 Mio 10 Mio
Waffenklausel Nein Nein Nein
Auslandsversicherung Sehr gut Sehr gut Sehr gut
Preis 45,95€ 73,71€ 49,98€

 

Worauf man beim Abschluss einer Jagdhaftpflichtversicherung achten muss

Jeder Jäger ist anders und eine Versicherung muss stets dem individuellen Fall angepasst sein.

Es gilt daher zu überlegen, ob man ein Sonderfall ist und besondere Ansprüche an eine Jagdhaftpflichtversicherung hat.

In unserem Jagdhaftpflichtversicherung Vergleich können wir stets nur vom Regelfall ausgehen. Liegen allerdings Einzelfälle vor, so müssen diese individuell berücksichtigt werden.

Vor allem die folgenden Themen sind zu prüfen:

  • Auslandsjagd
  • Jagdhund
  • Geliehene Waffen

Vor allem der eigene Jagdalltag sollte durchdacht werden. Wo lauern Gefahrenquellen, die eventuell nicht versichert sind und eine gesonderte Betrachtung benötigen?

Jagdhaftpflichtversicherung Vergleich – Wichtige generelle Fakten

Eine Jagdhaftpflichtversicherung ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Versicherung. Sie betrifft nämlich nur einen kleinen Teil der Bevölkerung, die zudem gleichzeitig ein hohes Risiko trägt.

Der jagdliche Alltag ist mit Gefahren gespickt und kommt es zu einem Unfall, kann der Sachschaden hoch und das Leben mehrerer Menschen bedroht sein.

Ein ausgezeichneter Versicherungsschutz ist hier jedem Jagdausübenden sehr an das Herz zu legen.

Darüber hinaus ist eine gültige Jagdhaftpflichtversicherung essentiell beim Lösen des Jagdscheines.

Erlischt der Versicherungsschutz, kann zudem kein neuer Jagdschein gelöst werden.

Abschließende Worte zur Jagdhaftpflichtversicherung

Die aller meisten Jäger in Deutschland werden nie eine Jagdhaftpflichtversicherung in Anspruch nehmen müssen. Jagdunfälle sind rar, wofür wir alle dankbar sind. Allerdings deckt eine solche Versicherung ein enormes Risiko mit riesigen Schäden ab. Greift sie im Schadensfall nicht, so kann die Privatinsolvenz drohen.

Die jährlichen Kosten der Jagdhaftpflichtversicherung sind vergleichsweise niedrig, sodass kein Jäger lange darüber nachdenken und am falschen Ende sparen sollte.