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Jagdbekleidung

 

Jagdbekleidung kaufen – Alles was ein guter Jäger braucht

In vielen Fällen ist der Erfolg auf der Jagd von der Jagdbekleidung abhängig. Ist diese nicht zweckmäßig, braucht man nicht ins Revier zu fahren.

Hier findest du alles an Jagdbekleidung, was du unter allen Umständen benötigst. Ich werde zudem darauf eingehen, welche Funktionskleidung benötigt wird, welche Farben in welchen Situationen angebracht sind und worauf man beim Kauf der einzelnen Kleidungsstücke für die Jagd achten muss.

Ich freue mich sehr über deinen Besuch und hoffe, dass du fündig wirst.

Diese Jagdbekleidung braucht jeder Jäger

Die Anforderungen an die Bekleidung variieren von Jagdart zu Jagdart, von Jahreszeit zu Jahreszeit und unterscheiden sich auch regional. Nachfolgend werden alle notwenigen Jagdbekleidungen aufgelistet und angesprochen. Wir beginnen am Kopf und enden an den Füßen.

Die Kopfbedeckung des Jägers

Über die Kopfhaut entweicht viel Wärme und die meisten Jäger sind der Meinung, dass eine Kopfbedeckung zwingend notwendig ist. Sie dient als Schutz gegen Auskühlung, ist der Tarnung förderlich und steht für Traditionsbewusstsein.

Ohne eine jagdliche Kopfbedeckung hat der Jäger nichts, wohin der sich seinen Bruch stecken kann.

Je nach Jagdart, Jahreszeit und persönlicher Vorliebe, sind verschiedene Kopfbedeckungen denkbar.

Ganz klassisch und weit verbreitet ist der Jagdhut. Er ist in der Regel grün, braun, oder grau, verfügt über einen Hutkragen und bietet Schutz vor Nässe.

Er zählt eher zu der traditionsreichen Jagdbekleidung. In besonders kalten Monaten hat er den Nachteil, dass er die Ohren nicht bedeckt und diese somit schnell kalt werden können.

Vor allem junge Jäger greifen gerne auf eine Jagdkappe zurück. Diese schützt die Kopfhaut vor der Auskühlung und bietet zudem mit dem Kappenschirm einen Schutz vor Sonnenstrahlen. Bei der Schussabgabe ist das ein entscheidender Vorteil.

Auch bei der Jagd auf Federwild bietet sie eine gute Tarnung und ist dem Jagderfolg zuträglich.

Unter der gängigen Jagdbekleidung findet man auch Besonderheiten wie Tarnmasken, Wollmützen und besonders gefütterte Exemplare für den kalten Winter.

Besonders zur Drückjagdsaison werden Kopfbedeckungen in Signalfarben gefragt. Sie bieten Sicherheit und lassen andere Jäger schnell erkennen, wo man seinen Stand eingenommen hat.

Darüber hinaus erfüllen sie die gesetzlichen Ansprüche an die Teilnahme an einer Gesellschaftsjagd.

Falls einem Drückjagdkappen nicht gefallen, gibt es die Möglichkeit den Jagdhut mit einem signalfarbenen Hutband zu versehen. Es kommt jedoch gelegentlich vor, dass Jagdherren explizit darauf hinweisen, dass dies nicht erwünscht ist.

Jagdbekleidung – ein warmer Schal für den Winter

Besonders wenn der Winter einbricht, müssen schlecht bekleidete Jäger regelmäßig die Ansitze wegen der Kälte abbrechen. Ihnen geht dadurch oft Beute durch die Lappen.

Mit der richtigen Jagdbekleidung kann man dem vorbeugen. Dazu gehört auch ein warmer Schal, der den Hals vor der Kälte schützt.

Empfehlenswert ist hier ein dicker Wollschal in guter Qualität. Ein solcher kratzt nicht, hat eine gute Isolationsleistung und ist geräuschlos.

Will der Jäger sich beim Pirschen vor dem Wind schützen, reicht auch ein leichter Schal.

Die richtige Jagdjacke

Ein Kernelement der Jagdbekleidung ist die Jagdjacke. Sie dient nicht nur dem Schutz vor Kälte, sondern tarnt den Oberkörper des Jägers und schützt diesen vor Dornen und anderen äußeren Einflüssen.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist, dass sie viel Stauraum bietet. Taschenlampe, Munition, Seil & Co können hier bequem verstaut werden.

Bei der Wahl der Jagdjacke muss man sich Gedanken darüber machen, in welcher Situation diese eingesetzt werden soll.

Die meisten Jäger verfügen über eine Jacke für den Sommer, eine gut gefütterte Jacke für den Winter und eine Drückjagdjacke.

Gut ausgestattete Jäger greifen zudem gerne nach Jagdjacken, die den Körpergeruch neutralisieren und besonders für die Pirsch und den Erdansitz geeignet sind.

Bei der Wahl der Jagdjacke ist vor allem darauf zu achten, dass diese zuverlässig wärmt und geräuschlos ist. Auch die Atmungsaktivität und Wasserfestigkeit sollte unter die Lupe genommen werden.

Die perfekte Jagdbekleidung – der Lodenmantel

Für viele Jäger ist der Lodenmantel nicht wegzudenken. Er ist warm, bietet Bewegungsspielraum und ist leise. Für wieder andere gehört er ins Jagdmuseum. Hier scheiden sich die Geister.

Ich persönlich besitze einen Lodenmantel und komme mit diesem gut klar. In der Regel trage ich jedoch lieber eine Funktionsjacke, da diese deutlich leichter ist.

Vor allem in kalten Nächten hat sich diese Jagdbekleidung ausgezahlt, da der Lodenmantel über der Jacke getragen werden kann und so auch Temperaturen im negativen Bereich ertragen werden können.

Ein warmes Fleece für den Winter

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Tragen eines Fleeces gemacht. Es eignet sich hervorragend als Jagdbekleidung unter der Jacke, wenn es besonders kalt ist. Es wärmt die Arme und fördert so die Durchblutung der Hände.

An lauen Herbstabenden ist ein Jagdfleece auch ohne Jacke warm genug und bietet viel Bewegungsfreiraum. Da es sehr atmungsaktiv ist, wird einem auch auf der Pirsch nicht warm. Tritt man anschließend geschwitzt den Heimweg an, läuft man nicht Gefahr sich zu erkälten.

Jagdliche T-Shirts

An T-Shirts mangelt es den meisten Menschen nicht. Für die Jagd sollte man jedoch darauf achten, dass die Farbgebung dem Anlass angemessen ist. Angemessen sind hier vor allem Grün, Braun und Grau.

Sehr beliebt sind T-Shirts mit jagdlichen Motiven, beispielsweise einer Sau oder einem Hirsch.

Jagdbekleidung – Handschuhe sind unerlässlich

Die Jagd ist ein Handwerk, wird also vornehmlich mit den Händen ausgeführt. Um diese zu schützen, benötigt der Waidmann ein gutes Paar Handschuhe.

Dieses erfüllt verschiedene Aufgaben. Zum einen wärmt es die Hände, sodass diese im wichtigen Moment der Schussabgabe einsatzbereit sind.

Beim Durchgehen schützen sie die Hände vor Dornen und Ästen.

Bei der Federwildjagd dienen sie der Tarnung und verhindern, dass man beispielsweise von listigen Krähen eräugt wird.

Zum Aufbrechen und Zerwirken greifen viele Jäger auf Einmalhandschuhe zurück. Sie sind hygienisch und tragen dazu bei, dass das Wildbret seine ausgezeichnete Qualität behält.

Beim Bergen von Füchsen helfen Handschuhe dabei sich vor dem gefährlichen Fuchsbandwurm zu schützen.

Die Unterwäsche des Jägers

Der Unterwäsche kann unter der Jagdbekleidung ein hoher Stellenwert beigemessen werden. Vor allem im Winter sind lange Unterhosen, oder Thermounterwäsche, besonders beliebt und fördern die Kälteresistenz.

Vor allem auf Gesellschaftsjagden und Nachtansitzen wird es kalt und ungemütlich. Je mehr Isolationsschichten getragen werden, desto länger hält man der Kälte stand.

Die Unterwäsche trägt zudem dabei bei, dass man bequemer sitzt und mehr Distanz zum kalten Sitzbrett oder Sitzstock hat.

Eine funktionelle Jagdhose

Ein besonders wichtiges Kleidungsstück ist die Jagdhose. Die Beine machen einen beträchtlichen Teil des Körpers aus. Sie sind auf der Pirsch häufig in Bewegung und stechen somit ins Auge.

Das bedeutet, dass sie besonders guter Tarnung bedürfen.

Da die Hosenbeine bei Bewegung aneinander reiben, muss eine gute Jagdhose als besonders leisem Material gefertigt sein.

In den warmen Monaten des Jahres bietet sich hier eine Lodenhose an.

Da die Beine lang und dünn sind, kühlen sie schnell aus. Wenn es kalt wird, muss die Jagdbekleidung sie deshalb warmhalten und isolieren. Gefütterte Jagdhosen erfüllen diesen Zweck gut.

Da Brombeeren und andere Dornen meist bis zur Höhe der Hüften wachsen, sind Treiber, Durchgehschützen und Hundeführer im Bereich der Beine besonders gefährdet.

Spezielle Dornenschutzhosen helfen davor, Verletzungen zu verhindern.

Im Sommer lockt beispielsweise die Blattjagd viele Jäger ins Revier. Es ist warm und die Böcke sind am Treiben.

Für diesen Anlass empfiehlt es sich, eine kurze Hose zu tragen. Diese sollte in jagdlichen Farben gehalten sein und über ausreichend Taschen verfügen.

Hier sollte man vor dem Kauf in sich gehen und überlegen, welche Jagdausrüstung man unbedingt bei sich führen muss.

Die Wahl des idealen Jagdstiefels

Ohne einen guten Jagdstiefel kann der Ausflug ins Revier zu einer Tortur werden. Die Anforderungen an das Schuhwerk unterscheiden sich je nach Jagdart, Revier und Jahreszeit jedoch erheblich.

Während in den Wintermonaten dicke und gefütterte Jagfstiefel benötigt werden, freut man sich im Sommer über leichtes und luftiges Schuhwerk.

Zur Grundausstattung eines jeden Jägers gehört zudem ein gutes Paar Gummistiefel. Diese sind bei regnerischem Wetter und der Jagd an Gewässern sehr wertvoll. Den Jagdstiefeln sollte beim Kauf der Jagdbekleidung ein besonderes Augenmerk zuteilwerden, da nasse Füße, schmerzende Gelenke und Kälte schnell zu einem Abbruch der Pirsch oder des Ansitzes führen können.

Ein guter Jagdstiefel ist robust, bequem, langlebig und den Temperaturen angepasst. Zudem sollte er rutschfest und leise sein.

Auch die Wahl der Socken spielt hier eine Rolle. An diesem Teil der Jagdbekleidung sollte nicht gespart werden. Sie tragen erheblich dazu bei, dass man sich in den Jagdstiefeln wohl fühlt und warme Füße hat.

In jedem Jagdrucksack sollte sich ein paar Wechselsocken befinden, falls es sie nass werden, oder es kälter wird als gedacht.

Der Unterschied der Jagdbekleidung zwischen Herren und Damen

Im Grunde unterscheiden sich Herren und Damen in ihren Ansprüchen an die Jagdbekleidung nicht wesentlich. Dennoch haben sich die meisten Hersteller dazu entschieden, separate Kleidungslinien zu produzieren.

Das hat den Grund, dass die Körper der Herren und Damen leicht unterschiedlich geformt sind. Ideal angepasste Jagdbekleidung trägt dazu bei, dass man sich in ihr wohl fühlt und gut bewegen kann.
Auch die farblichen Präferenzen unterscheiden sich leicht.

Bei der Produktion der Damenlinien wird zudem verstärkt darauf geachtet, dass die Kleidungsstücke leicht und handlich sind.

Prinzipiell kann allerdings jede Dame auch auf Herrenmodelle zurückgreifen und umgekehrt.

Tipps um Jagdbekleidung günstig kaufen zu können

Wer in seiner Freizeit der Jagd nachgeht, muss mit erheblichen Kosten rechnen. Die Ausbildung, die ständige Weiterbildung, die Waffen, der Waffenschrank, die Munition, Ausrüstung und Jagdbekleidung ist teuer.

Wer es jedoch geschickt anstellt, kann dennoch günstig einkaufen und einiges sparen.

Besonders das antizyklische Einkaufen ist empfehlenswert. Wem kurz vor dem Wintereinbruch einfällt, dass er eine dicke Winterjagdjacke braucht, wird nur selten ein Schnäppchen finden.

Im Sommer sinkt die Nachfrage jedoch erheblich und Modelle des Vorjahres werden günstig angeboten.

Es ist sinnvolle eine Liste mit benötigten Kleidungsstücken zu erstellen und in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, wo diese preiswert angeboten werden.