Skip to main content

Hundeschutzweste / Sauenschutzweste für die Jagd – Günstig und gut

Als Hundeführer macht man sich häufig große Sorgen um den Hund. Dennoch setzt man ihn bewusst regelmäßig großen Gefahren aus. Besonders auf der Jagd auf Sauen ist das der Fall. Das letzte wehrhafte Wild in Deutschland tötet und verletzt Jahr für Jahr zahlreiche Jagdhunde.

Besonders wenn ein Schwarzkittel verletzt ist, geht er in den Angriff über. Das passiert vor allem auf Drückjagden und Nachsuchen.

Werden Hunde in die Dickung geschickt, solltet sie stets eine Hundeschutzweste, auch Sauenschutzweste genannt, tragen.

Diese schützt zwar nicht davor geschlagen zu werden, mindert allerdings das Risiko auf schwerwiegende Verletzungen enorm.

Was genau ist eine Hundeschutzweste / Sauenschutzweste?

Wie der Name bereits vermuten lässt, dient eine Hundeschutzweste dem Schutz des Hundes. Beim Stellen und Hetzen von Schwarzwild kommt es oft vor, dass ein Hund von einer Sau geschlagen wird. Die Verletzungen können gravierend sein und zum Tod des Hundes führen.

Mit einer guten Sauenschutzweste wird die Wucht des Schlages gedämpft und die gefährlichen Waffen der Sau können nicht in den Hund eindringen.

Als Hundeführer ist man in der Pflicht den Jagdhund durch die Bereitstellung einer professionellen Ausrüstung so gut wie möglich zu schützen.

Natürlich ist eine Hundeschutzweste kein Ersatz für eine fundierte Ausbildung des Hundes. Auch die Wahl der Hunderasse sollte bei der Jagd auf Schwarzwild gut bedacht sein. Doch im Ausnahmefall kann eine Sauenschutzweste den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

Wer als Hundeführer bereits den Verlust eines Begleiters hinnehmen musste, wird keine Sekunde über diese Investition nachdenken.

Worauf man beim Kauf einer Sauenschutzweste / Hundeschutzweste achten muss

Der Hund muss auf der Jagd schnell, agil und wendig sein. Nur so kann er Angriffen aus dem Weg gehen, eine Dickung durchqueren und Wild aus ihr herausdrücken.

All diese Herausforderungen stellen besondere Ansprüche an das Material.

Die folgenden Kriterien sollte eine Hundeweste erfüllen, um ihn optimal zu schützen:

  • Sehr robustes Material
  • Schläge als auch Schnitte und Stöße abfangen
  • Leicht sein
  • Die Wendigkeit des Hundes nicht einschränken
  • Wenig Potential um an Ästen und Felsen hängen zu bleiben
  • Exakt passen

Nichts ist für den Hund schlimmer als eine Sauenschutzweste, die ihn in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt. Diese kann unter Umständen sogar die Sicherheit auf der Jagd gefährden, da er so den Angriffen der Sauen nicht rechtzeitig ausweichen kann.

Ist er aufgrund der Hundeschutzweste so behindert, dass er seinen Aufgaben auf einer Drückjagd nicht gerecht werden kann, ist das Zweck ebenfalls verfehlt. Man kann ihn dann gleich im Auto lassen.

Besonders hinderlich sind Westen, die nicht richtig passen. Der Hund fühlt sich in ihnen nicht wohl, verfängt sich an Hindernissen und sein Torso bietet ungewollte Angriffsfläche.

Das Training mit einer Sauenschutzweste

Als Jäger verbringt man sehr viel Zeit mit der Ausbildung des Hundes. Kommt es zu den ersten Gesellschaftsjagden auf Sauen, sollte dies nicht das erste Mal an, dass der Begleiter eine Hundeschutzweste trägt.

Im Idealfall trägt er sie mehrere Male zuvor beim Stöbern und lernt so sich in ihr agil bewegen zu können. Die Ausrüstung soll ihn unterstützen und nicht behindern.

Abschließende Worte zur Hundeschutzweste

Wer als Hundeführer seinen Hund wissentlich mit Sauen konfrontiert und dabei auf eine Schutzweste verzichtet, handelt grob fahrlässig. Die Gefahr für den Hund ist enorm und er zieht in der Auseinandersetzung mit einer schwereren Sau immer den Kürzeren.

Hier sind wir als Jäger in der Verantwortung und müssen den Hund gut ausrüsten, aber vor allem auch ausbilden.