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Jagen in Irland – Jagdreise, Jagdurlaub, Sikajagd, Jagdreiten, Rechtliches & mehr

Jagdreise Irland

Das Jagen in Irland ist ein besonderes Erlebnis, vor allem für deutsche Jäger. Hier wartet nicht nur exotisches Wild, sondern vor allem viel Grün, tiefe Moore und spannende Erlebnisse.

Irland gilt als verwunschen, liegt aber dennoch sehr nah an Deutschland und kann bequem mit dem Flugzeug und dem Auto + Fähre erreicht werden.

Generelles zum Jagen in Irland

In Irland wird viel gejagt. Die jagdliche Tradition und die brauchbaren Jagdhunde sind weit bekannt und auch die schönen Landschaften wirken sehr einladend. Sie sind vor allem durch ein sattes Grün, schroffe Klippen und weite Moore geprägt. Jagdlich kann man in Irland in eine vollkommen andere Welt eintauchen, die dennoch nur eine Flugstunde von vielen deutschen Flughäfen entfernt liegt.

Vor allem in Zeiten des drohenden Brexits ist Irland ein beliebtes Ziel für Jagdreisen. Niemand weiß, was die Zukunft bringt und mit welchen Hürden eine Einreise als Jäger belegt wird.

Auf einer Irland Jagdreise bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit zur Besichtigung verschiedener Whisky Destillerien und dem Angeln. Tätigkeiten, die vielen Jägern große Freude bereiten.

Die Gastfreundschaft der Iren ist groß. Sie gelten als sehr gesellig, frohlebig und heiter.

Jagen in Irland – Bejagbare Wildarten

Irland ist wildreich. In vielen Revieren sind die Populationen so groß, dass sie stark bejagt werden müssen. Das liegt vor allem daran, dass hier ausgezeichnete Habitate vorhanden sind und die Bevölkerungsdichte mit 68 Einwohnern pro km verhältnismäßig niedrig ist. Ein weiterer Faktor ist, dass Irland vielen ausländischen Jägern nicht direkt in den Sinn kommt, wenn sie einen Jagdurlaub planen.

Nachfolgend finden Sie die beliebtesten Wildarten in Irland und deren Besonderheiten.

Sikajagd in Irland – Kapitale Hirsche in Europa

Sikajagd Irland

Sikawild stammt ursprünglich aus Asien, wurde aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts in England ausgewildert. Es verbreitete sich bis nach Irland und mittlerweile lebt dort die größte Population in ganz Europa.

Die Lebensbedingungen sind ideal. Das Sikawild fand hier große Moore, saftiges Grün, ausreichend Deckung und Ruhe vor. Es vermehrte sich rasch und heute ist Irland weit über die Landesgrenzen für seine Sikapopulation bekannt.

Der Sikahirsch kann vom 1. September bis zum 31. Dezember bejagt werden. Weibliche Stücke können bis zum 28. Februar erlegt werden.

Einen reifen Hirsch zur Strecke zu bringen ist eine Herausforderung, der man sich am besten während der Brunft annimmt. Sie fällt in Irland in die Monate Oktober und November. Das Geweih des Sikahirsches kann bis zu 10 Enden haben und Irland ist für kapitale Trophäen bekannt.

Der Sikahirsch wird üblicherweise auf der Pirsch erlegt und ein erfahrener Pirschführer ist für den Jagderfolg unerlässlich. Die Pirsche auf den Sikahirsch ist anstrengend und eine körperliche Herausforderung.

Wer einen Sikahirsch erlegen möchte, muss mit etwa 500€ Kosten für den Abschuss rechnen. Hinzu kommen etwa 250€ Tagessatz für den Pirschführer, sowie das Abkochen und reinigen der Trophäe.

Rotwildjagd in Irland – Ein eher seltener Gast

In Irland kann ebenfalls auf den Rothirsch gejagt werden. Da seine Brunft in dieselbe Zeit fällt, wie die der Sikawildes, kommt es immer mal wieder vor, dass man ihm auf der Pirsch begegnet. Die Bestände sind allerdings deutlich geringer. Ein kapitaler Rothirsch ist selten.

Dennoch werden in Irland regelmäßig Abschusslizenzen für Rotwild vergeben.

Schnepfenjagd in Irland – Ein Streifzug durch wundervolle Habitate

Irland ist weit für seine guten Schnepfenbestände bekannt. Die Bodenbrüter sind schwer zu erlegen und ihre Bejagung ist eine große Herausforderung. Die Schnepfenjagd in Irland hat eine lange Tradition und für Jagdgäste ist sie ein wundervolles Erlebnis.

Begleitet von brauchbaren Jagdhunden durchstreifen Sie raue Heiden, tiefe Moore, Hügel und Berge. Hierbei handelt es sich um eine besondere Form der Treibjagd, die dem Flintenschützen alles abverlangt.

Die Jagdzeit auf die Schnepfe erstreckt sich vom 1. November bis hin zum 31. Januar.

Jagdreiten in Irland – Ein wahres Spektakel

Jagdreiten Irland

In Irland hat das Jagdreiten eine lange Tradition, die noch heute gepflegt wird. Für Jagdgäste ist sie ein tolles und einmaliges Erlebnis.

Wer sich auf dem Pferd im Schritt, Trab und Galopp wohlfühlt, ist fit für das Jagdreiten in Irland. Vor allem das Überqueren von Hindernissen ist eine Herausforderung, die viele Gäste an ihre Grenze bringt.

Jagen in Irland – Rechtliche Aspekte

Wer in Irland jagen möchte, muss dafür kein Visum beantragen. Noch ist Irland Teil der EU und Sie können mit einem deutschen Personalausweis oder Reisepass problemlos einreisen.

Für die Einfuhr einer Waffe benötigen Sie die folgenden Unterlagen:

  • Deutscher Personalausweis, oder Reisepass
  • Europäischer Feuerwaffenpass
  • Jagdschein
  • Waffenbesitzkarte
  • Einladung oder Buchungsbestätigung des Jagdreiseanbieters

Prinzipiell müssen die Waffen bei der Einfuhr getrennt von der Munition in jeweils abschließbaren Behältern transportiert werden. Reisen Sie mit dem Flugzeug ein, so sollten Sie im Vorfeld in jedem Fall Kontakt mit der Fluggesellschaft aufnehmen und diese zu der ordnungsgemäßen Einfuhr befragen. Nicht jede Fluggesellschaft genehmigt den Transport von Schusswaffen.

Jagen in Irland – Abschließende Worte

Irland ist ein wundervolles Land, welches man als Jäger in jedem Fall bereisen sollte. An einer Streifjagd teilzunehmen, oder einen kapitalen Sikahirsch anzupirschen, ist ein Erlebnis, das man nie wieder vergessen wird.

Irland ist eine vollkommen andere Welt, die nicht weit von uns entfernt ist. Die Preise für die jeweiligen Abschusslizenzen sind moderat und je nach Entwicklung des Euros und Pfunds erschwinglich. Die Iren sind gastfreundliche Menschen, die eine jagdliche Tradition pflegen und sich über Jagdgäste freuen.